Turniersiege für Velden und Vilsbiburg

Nachwuchskicker bei 16. Getränke Fleischmann Cup erfolgreich

Vilsbiburg. Viele spannende Spiele und zahlreiche Tore gab es beim 16. Getränke Fleischmann Hallencup zu bestaunen, den die Fußballjugendabteilung des TSV Vilsbiburg für je acht F- und E-Juniorenmannschaften der Region in der Ballsporthalle organisiert hatte. Am Ende setzte sich beim F-Turnier der TSV Velden im Finale mit einem knappen 2:1-Erfolg gegen die U8 des Gastgebers durch. Die U11 des TSV Vilsbiburg gewann das E-Turnier nach einem 2:0-Sieg gegen den TSV Kronwinkl.

Die beiden Finalisten des F-Turniers, der TSV Velden und die U8 des TSV Vilsbiburg, trafen bereits in der Gruppenphase aufeinander und trennten sich mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Beide Teams konnten ihre Spiele gegen die Nachwuchskicker des TSV Kirchberg und FC Ergolding gewinnen und zogen so mit je sieben Punkten in das Halbfinale ein. Dort wartete auf den TSV Velden mit der jungen Mannschaft von der SG Gerzen/Aham der Zweitplatzierte der Gruppe B, den man mit einem klaren 4:1-Erfolg bezwingen konnte. Waren die Jungs des TV Geisenhausen all ihren Gegnern in der Gruppe B noch haushoch überlegen, so mussten sie sich im Halbfinale der U8 des Gastgebers doch überraschend deutlich mit 1:3 geschlagen geben. Die Vilsstädter lieferten dem TSV Velden im Finale einen beherzten Kampf, mussten am Schluss jedoch eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen. Im Spiel um Platz drei demonstrierten die Jungs des TV Geisenhausen wieder ihre alte Stärke und feierten einen überlegenen 6:0-Erfolg gegen die SG Gerzen/Aham. Die Ränge fünf bis acht belegten der TSV Kirchberg, die U7 des TSV Vilsbiburg, die SG BoBo/Egglkofen sowie der FC Ergolding.
Beim E-Turnier wäre der Turnierfavorit, die U11 des TSV Vilsbiburg, die bei den Niederbayerischen Meisterschaften noch den herausragenden fünften Platz erreicht hatte, beinahe schon in der Gruppenphase gescheitert. Nach einem 1:1-Unentschieden gegen die SG Johannesbrunn-Binabiburg und einer überraschenden 1:2-Niederlage gegen den TSV Kronwinkl retteten sie sich nach einem klaren 3:0-Sieg gegen den TSV Haarbach nur aufgrund der besseren Tordifferenz zusammen mit Kronwinkl in das Halbfinale. Spannend war der Turnierverlauf auch in der Gruppe B. Hier setzten sich am Ende der TSV Kirchberg und die SG BoBo/Egglkofen mit sieben und sechs Punkten durch. Letztere hatte jedoch im Semifinale gegen Kronwinkl keine Chance und musste eine deutliche 0:5-Niederlage einstecken. Dagegen setzte sich in der zweiten Halbfinalbegegnung das Gastgeberteam erst nach dem Neunmeterschießen gegen Kirchberg durch. Im Finale glückte ihm mit einem 2:0-Sieg die Revanche für die Niederlage in der Gruppenphase, so dass sich mit der U11 des TSV Vilsbiburg am Ende doch der Turnierfavorit durchsetzen konnte. Auf den Plätzen drei bis acht reihten sich der TSV Kirchberg, die SG BoBo/Egglkofen, die SG Johannesbrunn-Binabiburg, der TSV Rapid Vilsheim, die U10 des TSV Vilsbiburg und der TSV Haarbach ein.
Hans-Peter Vögl, Prokurist des Sponsors, hatte in der Früh zusammen mit Fußballabteilungsleiter Josef Perzl die Spieler sowie ihren mitgereisten Anhang zum 16. Turnier begrüßt und den Jungs und Mädchen viel Spaß und Erfolg bei den Spielen gewünscht. Die beiden Siegerehrungen führten Petra Bauer, Alexandra Bücker und Helena Penker, Vertreterinnen der Filialen von Getränke Fleischmann in Gerzen und Vilsbiburg, durch. Dabei erhielten alle Spieler eine kleine Spielfigur und einen Sachpreis geschenkt, so dass sich am Ende alle als Sieger fühlen durften.

 

Neue Rekordzahl bei den Sportabzeichen

151 Sportler erhalten ihre Urkunden und Anstecknadeln

Vilsbiburg. (bs) Am vergangenen Freitag war im Mehrzweckraum der Ballsporthalle eine stattliche Anzahl an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen versammelt, die im vergangenen Jahr auf dem Sportgelände des TSV Vilsbiburg die Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen absolviert hatten. Trotz weiterhin erschwerter Bedingungen aufgrund der Baumaßnahmen stieg die Anzahl der Teilnehmer, die sich den Anforderungen stellten und ihre Fitness in den Bereichen Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination beweisen konnten, auf eine neue Rekordzahl.
72 Kinder schafften das Sportabzeichen in Gold, 40 in Silber und fünf Kindern wurde die Urkunde zusammen mit einer bronzenen Anstecknadel überreicht. Besonders erfreulich war die hohe Anzahl der Absolventen bei den Erwachsenen. Gleich 14 Männer und Frauen stellten sich zum ersten Mal den Anforderungen des Sportabzeichens. Insgesamt 29 Erwachsene erhielten das Abzeichen in Gold, zwei in Silber und drei in Bronze.
In ihrer Begrüßungsrede bedankte sich Katrin Maier, TSV-Vorstand Sport, bei den Prüferinnen Renate Hoffmann und Birgit Schmideder sowie allen Turn- und Leichtathletiktrainern, die beide bei der Abnahme unterstützt hatten, für ihr großes Engagement. Anschließend zeichnete sie alle anwesenden Prüflinge mit Urkunden und Anstecknadeln aus.

 

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene holten sich ihre Urkunden und Anstecknadeln für das Sportabzeichen persönlich ab.   Foto: Christine Endres

Verlängerung entscheidet Turniersieg

TV Geisenhausen gewinnt Ostermaier-Cup 3:2 gegen den FC Bonbruck/Bodenkirchen

 

Vilsbiburg. Rasanten Hallenkick sahen die über 450 Zuschauer beim 41. Hallenfußballturnier des TSV Vilsbiburg in der Ballsporthalle. Dabei ging es beim Autohaus-Ostermaier-Cup der Herren in den Halbfinalspielen und im Endspiel äußerst knapp zu. Im Finale setzte sich schließlich der Turnierfavorit TV Geisenhausen mit 3:2 in der Verlängerung gegen den FC Bonbruck/Bodenkirchen durch und gewann damit nach neun Jahren wieder den Ostermaier-Cup.

Platz drei erreichte der Titelverteidiger SG Johannesbrunn/Binabiburg, während es für Gastgeber TSV Vilsbiburg nach zwei knappen Niederlagen diesmal nur zu Rang vier reichte. Als bester Torhüter des Turnieres wurde zum zweiten Mal in Folge Sebastian Thum von der SG Johannesbrunn/Binabiburg  ausgezeichnet. Torschützenkönige wurden mit jeweils fünf Treffern gemeinsam Lorenz Obermeier vom TV Geisenhausen und Niclas Passarge vom TSV Vilsbiburg. Interessant, dass sich beide Spieler auch im Vorjahr mit genau fünf Treffern die Torjägerkrone teilten.

In der Gruppe A setzte sich der TV Geisenhausen souverän vor dem FC Bonbruck/Bodenkirchen durch. Gruppendritter wurde der TSV Vilslern vor der chancenlosen Mannschaft des TSV Vilsbiburg II. Die Ergebnisse Gruppe A: Geisenhausen – Vilsbiburg II 3:0, Bonbruck/Bodenkirchen – Vilslern 5:2, Geisenhausen – Bo/Bo 3:0,  Vilslern – Vilsbiburg II 9:0, Vilsbiburg II – Bo/Bo 0:9, Vilslern – Geisenhausen 1:5. Tabelle: 1. Geisenhausen 11:1 Tore, 9 Punkte, 2. FC Bo/Bo 14:5 Tore, 6 Punkte, 3. Vilslern 12:10 Tore, 3 Punkte, 4. Vilsbiburg II 0:21 Tore, 0 Punkte.

Gastgeber TSV Vilsbiburg gewann die Gruppe B knapp vor dem Titelverteidiger SG Johannesbrunn/Binabiburg.  Der TSV Haarbach kam auf Platz drei, während für die SG Gerzen/Aham nur Rang vier blieb. Die Ergebnisse Gruppe B: Gerzen/Aham – Vilsbiburg 0:3, Johannesbrunn/Binabiburg – Haarbach 3:1, Gerzen/Aham – Jo/Bi 2:4, Haarbach – Vilsbiburg 1:2, Vilsbiburg – Jo/Bi 2:1, Haarbach – Gerzen/Aham 2:1, Tabelle: 1. Vilsbiburg 7:2 Tore, 9 Punkte, 2. Jo/Bi 8:4 Tore, 6 Punkte, 3. Haarbach 4:6 Tore, 3 Punkte, 4. Gerzen/Aham 3:9 Tore, 0 Punkte.

Richtig zur Sache ging es in den Halbfinalspielen, die durchwegs knapp endeten. Der TV Geisenhausen lag durch Tore von Lorenz Obermeier gegen die SG Jo/Bi zwei Mal in Führung, musste jedoch durch Treffer von Julian Unterreithmeier und Bastian Faßbender jeweils den Ausgleich hinnehmen. Markus Luginger schoss den TVG in letzter Minute mit dem 3:2 ins Finale des Ostermaier-Cups und brachte die volle Halle zum Kochen.

Noch enger verlief das zweite Semifinale. Der FC Bonbruck/Bodenkirchen führte durch Bastian Faßbender mit 1:0, doch Vilsbiburg glich durch Christian Breuer postwendend aus und schaffte durch Niclas Passarge das 2:1. Nach dem 2:2 durch Florian Edl gelang Vilsbiburg durch Ilker Türkcan zum 3:2 die erneute Führung. Bo/Bo gab sich allerdings längst nicht geschlagen und erzielte durch Jukub Grotzki den Ausgleich zum 3:3. In der Verlängerung glückte dann Julian Sax mit seinem Tor zum 4:3 wenige Sekunden vor Schluss der Siegtreffer für den FC Bo/Bo.

Die Finalspiele: um Platz 7: Vilsbiburg II – Gerzen/Aham 0:3, um Platz 5: Vilslern – Haarbach 7:5 (3:3) n. 9m-Schießen, um Platz 3: Jo/Bi – Vilsbiburg 4:3.

Im furiosen Finale startete der TV Geisenhausen wie die Feuerwehr und lag durch Treffer von Thomas Steer und Lorenz Obermeier schnell mit 2:0 in Front. Der FC Bo/Bo hielt jedoch dagegen und schaffte durch Markus Rebmann und Xaver Galler in letzter Minute den vielumjubelten Ausgleich zum 2:2. In der Verlängerung glückte Rudi Eder mit dem 3:2 der Siegtreffer und schoss damit seinen TVG nach neun Jahren wieder zum Autohaus-Ostermaier-Cup Sieger.

 

Gründung der Abteilung GESUNDHEITSSPORT im TSV Vilsbiburg

Was lange währt wird endlich gut. Dieser Spruch hat sich mal wieder bewahrheitet. Schon lange wurde im TSV Vilsbiburg die Idee diskutiert eine Abteilung GESUNDHEITSSPORT anzusiedeln. Erst als Mitglieder ihre Bereitschaft erklärten, die Aufgaben in der neuen Abteilung mit voller Begeisterung zu übernehmen, wurde jetzt die Abteilung in einer öffentlich einberufenen Gründungsversammlung erfolgreich ins Leben gerufen.

 

Ab Anfang 2025 werden die bisherigen Abteilungen Herzsport, Osteoporose, Wirbelsäulengymnastik und Sitzball zu einer neuen Abteilung GESUNDHEITSSPORT zusammengeführt. Nach den auf Grundlage der TSV-Satzung durchgeführten Wahlen ist nun Bettina Oberloher Vorstand der Organisation. Ihr zur Seite stehen Silvia Forster, Vorstand Sport und Brigitte Rödel, Vorstand Finanzen sowie Dr. Wolfgang Stieß als Beisitzer und Hartmut Gemmer für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Die bestehenden Gymnastikstundenstunden der Gruppen Herzsport, Osteoporose, Wirbelsäulengymnastik und Sitzball finden weiter wie bisher unter der bewährten Übungsleitung von Bettina Oberloher, Silvia Forster, Gerhard Mayerthaler oder Gerhard Hauser zu den gewohnten Zeiten statt. Unsere Übungsleiter haben alle die hierfür benötigende qualifizierende Ausbildung für Rehabilitationssport mit dem Profil Innere Medizin & Orthopädie. Diese Stunden können sowohl mit einer Rehasportverordnung als auch als Mitglied in der Abteilung besucht werden.

 

Mit der Gründungsversammlung hat der TSV Vilsbiburg Strukturen geschaffen, die dem Verein im Reha- und Gesundheitssport viele Möglichkeiten eröffnen. Die neu gewählte Vorstandschaft arbeitet bereits an Programmen von neuen Sport- und Kursangeboten in der Prävention, Inklusion und Rehabilitation.

 

Wollen Sie diese neue Abteilung mit gestalten oder in einer der vier bestehenden Gruppen Mitglied werden? Dann melden Sie sich bitte im TSV-Büro unter Tel 08741/3406 oder info@tsv-vilsbiburg.de. Wir freuen uns auf ihren Anruf oder Email.

von links: T. Schmideder Vorstand TSV, Dr. W. Stieß Beisitzer, S. Forster Sport,
B. Oberloher Organisation, B. Rödel Finanzen, L. Ebbers Beisitzer Sport TSV; H. Gemmer Öffentlichkeitsarbeit

40 Jahre Abteilungsleiter im TSV Vilsbiburg

Max Selmeier hat nach 40 Jahren sein Amt als Abteilungsleiter der Versehrtensportgruppe im TSV Vilsbiburg abgegeben, einer Abteilung in der Inklusion gelebt wird. Er selbst oberschenkelamputiert übernahm eine Abteilung, deren Mitglieder vorwiegend eine körperliche Behinderung mit unterschiedlicher Beeinträchtigung hatten. Die Abteilung zählte ca. 25 Mitglieder, die alle sportlich sehr aktiv waren. In den wöchentlichen Trainingsstunden spielten die meisten Sportler Sitzball, eine Art Volleyball, nur am Boden sitzend. Andere spielten Tischtennis. Das hing von der Art der Behinderung ab. In den Wintermonaten folgten die  Sportler ihren sportlichen Ambitionen im Schulschwimmbad. Anfangs seiner Amtszeit von Max Selmeier gab es in Niederbayern noch andere Sitzballgruppen. Die Sportler fuhren zu Turnieren oder richteten selbst welche aus. Der Lohn waren häufig gute Platzierungen.

Jährlicher Höhepunkt der Beinamputierten war das Krückenskilaufen im Winterurlaub. Für viele der Teilnehmer war es auf der Skipiste das größte Gefühl der Freiheit. Die Krückenskiläufer wedelten in einer bewundernswerten Eleganz die steilsten Hänge hinunter. Auch die alljährlichen Herbstausflüge über ein verlängertes Wochenende in alle Himmelsrichtungen waren für die Teilnehmer ein besonderes Erlebnis. 1994 wurde die Abteilung Osteoporose gegründet. Im Anschluss war Max Selmeier 30 Jahre auch Leiter dieser Abteilung.

Alle diese Aufgaben wurden von Max Selmeier in seiner Funktion aktiv organisiert. Er war immer Ansprechpartner und Motor der beiden Abteilungen. Nun war Anfang des Jahres der Zeitpunkt gekommen, sein Amt abzugeben. Wir dankten Max Selmeier anlässlich unserer Jahresabschlussfeier im feierlichen Rahmen für seinen unermüdlichen Einsatz mit einer Urkunde und einem Präsent. Wir baten ihn künftig trotz seines Alters aktiv unsere Trainingsstunden weiter zu besuchen.